top of page

Stress abbauen im Alltag – was tun, wenn du nicht mehr abschalten kannst?

Wenn du ständig gestresst bist und nicht mehr richtig abschalten kannst, ist das ein Zeichen dafür, dass dein System schon länger unter Hochdruck läuft.

Vielleicht merkst du, dass deine Gedanken kreisen, du schneller gereizt bist oder selbst Pausen dich nicht mehr wirklich erholen.

Die gute Nachricht: Du kannst lernen, deinen Stress besser zu regulieren – Schritt für Schritt.

online · kostenlos · 15 Minuten

Eucalyptus in Nahaufnahme

Wie kannst du Stress im Alltag abbauen?

Wenn du unter Dauerstress stehst, bringt es wenig, einfach „weniger Stress zu haben“. Entscheidend ist, wie du im Alltag mit Belastung umgehst – und ob dein Nervensystem überhaupt wieder runterfahren kann.

Die folgenden Strategien helfen dir, deinen Stress Schritt für Schritt zu reduzieren.

7 Strategien, um Stress zu reduzieren

  1. Tempo bewusst verlangsamen
    Wenn du gestresst bist, beschleunigt sich dein Verhalten automatisch. Versuche, alltägliche Dinge bewusst langsamer zu machen – z.B. beim Gehen, Essen oder Zähneputzen. Das signalisiert deinem Nervensystem: Es besteht keine akute Gefahr.
     

  2. Feste Pausen einplanen (und einhalten)
    Warte nicht, bis du erschöpft bist. Plane fixe Pausen ein – auch wenn es sich im ersten Moment „unproduktiv“ anfühlt. Regelmässige Erholung stabilisiert deine Energie über den Tag.
     

  3. Gedanken aus dem Kopf holen
    Wenn dein Kopf nicht zur Ruhe kommt, kann es helfen, die Gedanken auszusprechen oder aufzuschreiben. Das entlastet und hilft dir, wieder klarer zu denken.
     

  4. Reize bewusst reduzieren
    Geräusche, ständige Erreichbarkeit oder viele parallele Aufgaben können dein Stresslevel erhöhen. Nutze Noise Cancelling Kopfhörer, Pop-up- und Benachrichtigungsblocker oder ganz altmodisch ein "Bitte nicht stören"-Schild an der Tür, um Reize zu reduzieren.
     

  5. Körper in die Entspannung bringen
    Dein Körper ist der schnellste Weg aus dem Stressmodus. Bewegung, Atemübungen oder Wärme (z. B. eine Decke oder ein warmes Bad) können helfen, dein Nervensystem zu beruhigen.
     

  6. Selbstmitgefühl pflegen
    Viele Menschen mit Stress haben sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Frage dich: Würde ich das gleiche von einer Freundin/einem Freund erwarten? Wie würde ich mit ihr/ihm umgehen, wenn sie überfordert wäre?
     

  7. Unterstützung annehmen
    Du musst das nicht alleine schaffen. Gerade wenn Stress schon länger anhält, kann es sehr entlastend sein, gemeinsam mit einer Fachperson hinzuschauen und neue Strategien zu entwickeln. Auch falls du aktuell auf einen Therapieplatz wartest, gibt es Unterstützungsmöglichkeiten.

Typische Anzeichen von
chronischem Stress

Nicht jeder Stress ist problematisch. Kurzfristige Belastung gehört zum Leben dazu und kann unter normalen Umständen auch gut bewältigt werden. Doch wenn Stress im Alltag über Wochen oder Monate anhält, kann er chronisch werden und ungesunde Veränderungen mit sich bringen:

  • Du fühlst dich dauerhaft innerlich angespannt.

  • Du kannst abends nicht mehr einschlafen oder fühlst dich morgens gerädert – egal, wie lange du geschlafen hast

  • Du kannst nicht mehr richtig abschalten.

  • Du fühlst dich bereits durch kleine Anforderungen überfordert

  • Du bist mental erschöpft und reagierst gereizter als normal

  • Du hast immer weniger Freude und Motivation

Wenn mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen, ist dein Stress vermutlich nicht nur vorübergehend und es lohnt sich, dies genauer anzuschauen. Gerne unterstütze ich dich dabei.

online · kostenlos · 15 Minuten

Woher kommt Stress?

Stress entsteht nicht nur durch äussere Belastung, sondern vor allem dadurch, wie du die Anforderungen bewertest.

 

Menschen mit hohen Ansprüchen an sich sind häufiger gestresst als andere.

Dies hängt u.a. damit zusammen, dass sie oft:

  • Perfektionistische Tendenzen haben

  • alles im Griff haben möchten

  • den Anspruch haben, «immer funktionieren zu müssen»

  • viel Verantwortung übernehmen

  • ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen

 

Vielleicht kennst du Gedanken wie:

«Andere schaffen das doch auch.»
«Ich darf mich jetzt nicht so anstellen.»
«Ich muss da einfach noch disziplinierter sein.»

Wenn die eigenen Grenzen missachtet werden, kann Stress im Arbeitsalltag oder im Studium zur Normalität werden. Das Nervensystem gewöhnt sich an die Anspannung und chronischer Stress setzt sich schleichend fest.

Was passiert im Körper bei Stress?

Bei Stress aktiviert dein Körper das sogenannte sympathische Nervensystem. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, dein Herz schlägt schneller, du atmest flacher und deine Muskeln verkrampfen sich. Dies hilft dir kurzfristig, leistungsfähiger zu sein und dich gegen Angriffe zur Wehr zu setzen.

Im Grunde ist das eine gesunde Reaktion auf eine herausfordernde Situation. Schädlich wird es erst, wenn die anschliessend benötigte Entspannung immer wieder ausbleibt. Wenn das der Fall ist, spricht man von chronischem Stress.

Bei chronischem Stress kommt es oft zu verschiedenen körperlichen Symptomen:

  • Schlaf ist nicht mehr erholsam

  • Muskelspannung bleibt dauerhaft erhöht

  • Reizbarkeit nimmt zu

  • Konzentration fällt schwer

  • Erschöpfung trotz Pausen

 

Kennst du diese Symptome von dir?

Dann melde dich jetzt. Du musst nicht warten, bis du völlig erschöpft bist.

online · kostenlos · 15 Minuten

Wie ich dich bei Stress und Erschöpfung unterstütze

Entspannungstechniken können eine gute Strategie sein, um mit akutem Stress umzugehen. Wenn du chronisch gestresst bist, macht es jedoch Sinn, die Ursache für den Stress herauszufinden. In der psychologischen Online-Beratung schauen wir deshalb gemeinsam:

  • was aktuell den Stress auslöst

  • welche Gedanken den Druck verstärken

  • wie dein Nervensystem auf Dauerbelastung reagiert

  • welche realistischen Veränderungen in deinem Alltag möglich sind

 

Ziel ist es, dass du Stress langfristig bewältigen kannst und auf eine gesunde Weise leistungsfähig bleibst. Deine Ausbildung, deine Arbeit und dein Leben dürfen dir wieder Freude machen!

Wann psychologische Unterstützung bei Stress sinnvoll ist

Eine Beratung kann sinnvoll sein, wenn:

  • du bereits längere Zeit gestresst bist

  • die Anspannung deine Stimmung negativ beeinflusst

  • du dich dauerhaft erschöpft fühlst und Pausen nicht mehr wirklich helfen

  • körperliche Stresssymptome zunehmen

  • deine Belastbarkeit sinkt

 

Ganz wichtig: Du musst nicht «am Ende» sein, bevor du eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen darfst. Frühzeitig Hilfe bei Stress kann verhindern, dass die Überforderung chronisch wird und deine Gesundheit darunter leidet.

Online-Beratung bei Stress in

der Schweiz

Meine psychologischen Beratungen finden online statt und können von der ganzen Schweiz aus in Anspruch genommen werden.

Das bedeutet:

  • du kannst die Gespräche in deiner gewohnten Umgebung durchführen

  • die Terminplanung gestaltet sich flexibel und ohne zusätzliche Reisezeiten

 

Gerade wenn du viele Termine unter einen Hut bringen musst, kann es entlastend sein, Unterstützung unkompliziert in deinen Alltag zu integrieren.

Buch jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch und probiere es unverbindlich aus.

online · kostenlos · 15 Minuten

Häufige Fragen zu Stress und Erschöpfung

Es gab ein technisches Problem. Versuche es erneut oder aktualisiere die Seite.

Über mich

Mein Name ist Laura Trinkler

Ich bin Psychologin mit Schwerpunkt Stress, Resilienz und gesunde Leistungsfähigkeit. In meiner Arbeit begleite ich Menschen, die sich dauerhaft unter Druck fühlen, nicht mehr richtig abschalten können oder merken, dass Stress zunehmend ihre Energie und Lebensqualität beeinträchtigt.

Laura Trinkler lächelt in die Kamera
bottom of page